Für die In Vitro Fertilisation ist es erforderlich, durch eine "kontrollierte
Überstimulation" die Reifung von mehreren Follikeln zu erzielen. Durch die
Stimulation erhöhen wir die Chancen, mehrere Eizellen zu gewinnen, erfolgreich
zu befruchten, und damit auch ein bis drei Embryonen zu übertragen. Bewährt hat
sich die Stimulation mit gentechnisch hergestelltem FSH oder HMG, das aus Urin
gewonnen wird.
Die Stimulation beginnt am zweiten oder dritten Zyklustag
mit Injektionen dieser Hormone. Um einen vorzeitigen Eisprung zu verhindern,
wird die FSH - oder HMG- Stimulation mit einem sog. GnRH-Analogon kombiniert.
Der Beginn der GnRH-Analogongabe liegt entweder bereits in der zweiten Hälfte
des Vorzyklus (long protocol) oder er beginnt mit der Stimulation (short
protocol).
Eine neuere Art der Stimulation ist das sog.
Antagonisten-Protokoll. Hierbei wird zunächst mit der tägl. Stimulation mit FSH
oder HMG begonnen, bevor am 6-8 Zyklustag zusätzlich der GnRH-Antagonist
gespritzt werden muss.
Die Dauer der täglichen Spritzengabe variiert
zwischen 10 und 18 Tagen. Alle Spritzen können hierbei selbst oder durch den
Partner gesetzt werden.
e-mail: info@kinderwunschzentrum-mainz.de (Keine Terminvergabe und ärztl. Beratungen!)
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 8-12 und 13-17 Uhr Mi und Fr 8-12 und 13-15 Uhr. Donnerstags zusätzlich Spätsprechstunde bis 19:00. Zusätzliche Gesprächs- und Untersuchungstermine nach Vereinbarung.
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