Es stehen ein Reihe von Behandlungen zur Verfügung. Welche Behandlung für Sie "die Richtige" ist werden wir in einem Beratungsgespräch und evtl. nach Durchführung notwendiger Voruntersuchungen gemeinsam mit Ihnen klären. Trotzdem ist und bleibt es immer eine Kinder-Wunsch-Therapie, d.h. Sie können zu jedem Zeitpunkt entscheiden, ob Sie unserer Empfehlung folgen möchten oder lieber eine andere Therapie vornehmen lassen möchten. Wir werden Sie auch in diesem Ihrem Wunsch unterstützen.
Zyklusüberwachung
Menstruationzyklen mit unregelmäßigem Blutungsmuster sind häufig Ausdruck einer fehlenden oder gestörten Eizellreifung. Hierbei kommt es zu ungewöhnlich langen (> 7 Tage), kurzen (< 3 Tage) oder zu häufigen (< 25 Tage) und zu seltenen (> 35 Tage) Monatsblutungen. Aus diesen ...
Zum Herbeiführen oder zur Verbesserung der Eizellreifung ist häufig eine Hormonbehandlung / hormonelle Stimulation erforderlich ( siehe auch 'Medikamente' ). Dies geschieht mit Tabletten oder Spritzen, welche die Frau sich - nach Anleitung - selbst ins Unterhautfettgewebe injizieren kann. Die ...
Bei völligem Fehlen von Spermien des Partners, z. B. angeboren, infolge Krankheit, einer Operation oder Strahlentherapie, kann die intrauterine Insemination auch mit Spendersamen ( = sog. heterologe Insemination ) durchgeführt werden. Weitere Informationen zu dieser Behandlung finden Sie bei der ...
Die Eizelle und damit auch der Embryo ist von einer Hülle, der sog. Zona
pellucida, umgeben und geschützt. Kurz vor der Einnistung des Embryos in der
Gebärmutterschleimhaut kommt es durch spezielle Enzyme und den embryonalen
Wachstumsdruck zur Eröffnung der Zona ...
Durch Kultivierung der befruchteten Eizellen bis in das Entwicklungsstadium der
Blastocyste (Tag 4 bis 6 nach der Eizellentnahme) versucht man,
diejenigen Embryonen zu identifizieren, die die beste Einnistungsfähigkeit
besitzen. Man erhofft sich dadurch eine Verbesserung des Behandlungserfolges bei
der Kinderwunschtherapie ...
Falls die Wechseljahre verfrüht eintreten (sog. climacterium praecox) oder z.B. durch Entzündungen, bei einer Endometriose der Eierstöcke oder Tumorbildung die Funktion der Eierstöcke zu früh versiegt, bietet sich als einzige Alternative oft nur die Eizellspende. Ähnlich wie bei der Fremd-Insemination bestimmen ...
Die nach ovarieller Stimulation und anschließender Punktion gewonnenen Eizellen
(max. drei) und die Samenzellen werden in einen Eileiter eingespült. Dabei sind
Ei- und Samenzellen voneinander getrennt. Die eigentliche Befruchtung findet im
Eileiter statt. Die Indikation ist streng genommen nur bei ...
... steht für mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration. Dabei werden
Proben aus dem Nebenhoden entnommen. Der Eingriff erfolgt, wie die TESE, durch
einen Urologen. Meist kann die Operation ambulant durchgeführt werden.
MESA bietet in Kombination mit ICSI gute Erfolgsaussichten. Die
gewonnenen Spermien ...
TESE steht für testikuläre Spermien-Extraktion und meint die
Gewinnung von Spermien aus einer Hoden-Gewebsentnahme vor einer geplanten
ICSI-Therapie. Die Gewebsentnahme wird durch einen spezialisierten Urologen
durchgeführt. Die Operation erfolgt entweder simultan zur Eizellentnahme oder -
oftmals besser - bereits im ...
Bei der IMSI handelt es sich um eine Weiterentwicklung der ICSI. Bei dieser Technik werden mit 6000-facher Vergrößerung die Spermien mikroskopisch ausgewählt, die für die Einspritzung in die Eizellen verwendet werden sollen. Man hat die Beobachtung gemacht, daß sich im ...
Bei Patienten mit polyzystischen Ovarien, bei einem Risiko zum
Überstimulationssyndrom oder bei Tumor-Patienten bietet sich dieses Verfahren
therapeutisch an. Dabei werden unreife Eizellen in unreifem Zustand ohne, oder
nach kurzfristiger hormoneller Stimulation der Ovarien wie bei der
Follikelpunktion (IVF) aus ...
Kryokonservierung (Einfrieren) von Spermien und Eizellen
Geöffneter Kryobehälter
Das Einfrieren von Spermien kann sinnvoll sein, wenn auf Grund einer Erkrankung des Mannes eine Hodenoperation oder eine Chemo- bzw. Strahlentherapie geplant ist, die eine Einschränkung der Fruchtbarkeit erwarten läßt, anschließend aber noch Kinderwunsch besteht. Im Einzelfall kann auch vor ...
Die Präimplantationsdiagnostik ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung der Embryonen im 4-8 Zellstadium auf genetisch bedingte Erbkrankheiten. Sie wurde zu Beginn der 90er Jahre entwickelt und wird vor allem in Australien, Belgien, England und den USA angewandt. Voraussetzung für die ...
In Abhängigkeit zum Alter der Frau zeigen Eizellen in 20 bis 70 % genetische Auffälligkeiten. In der Mehrzahl sind diese Eizellen oder sich daraus entwickelnde Embryonen nicht oder nur kurzzeitig entwicklungsfähig. Durch die genetische Untersuchung von Embryonen oder die ...
e-mail: info@kinderwunschzentrum-mainz.de (Keine Terminvergabe und ärztl. Beratungen!)
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 8-12 und 13-17 Uhr Mi und Fr 8-12 und 13-15 Uhr. Donnerstags zusätzlich Spätsprechstunde bis 19:00. Zusätzliche Gesprächs- und Untersuchungstermine nach Vereinbarung.
Aktuelles
14.10.2009 - Reif für´s Kind?
Ob Karriere, der Wunsch nach Unabhängigkeit oder der fehlende Partner - Kinderlosigkeit hat ...
16.03.2009 - Ministerin v. d. Leyen will kinderlose Paare unterstützen!
Report Mainz:Finanzierungsmodell für künstliche BefruchtungFamilienministerin schlägt erstmals bundesweites Finanzierungsmodell für künstliche Befruchtung vor ...