Clomifen wird vorwiegend im Vorfeld einfacher
Therapieverfahren, z.B. ovarielle Stimulation mit oder ohne Insemination
eingesetzt. Clomifen führt im Hypothalamus zu einer vermehrten Ausschüttung
von GnRH, dem Gonadotropin-Freisetzungshormon. Dieses führt in der Hypophyse zu
einem deutlichen Anstieg von FSH - dem follikelstimulierenden Hormon und damit
zur Stimulation der Eizellreifung im Eierstock. Das Präparat wird als
Tablette eingenommen. In Verbindung mit der Einnahme von Clomifen wird in
Einzelfällen über Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schwindelgefühle und
Sehstörungen berichtet. Diese Nebenwirkungen gehen aber meist sofort nach
Absetzen des Medikaments zurück.
Zur Beachtung:
Unter Einnahme von Clomifen kann es dosisabhängig zur Reifung von einer aber
auch mehrerer Eizellen kommen und damit verbunden gelegentlich zu Zwillings-,
ganz selten zu Drillingsschwangerschaften.
Clomifen sollte nie ohne ein Zyklusmonitoring unter ärztlicher
Beobachtung angewendet werden.
Clomifen sollte nicht jeden Monat eingenommen werden, sondern immer nur
jeden zweiten Monat
Clomifen sollte maximal 6x angewendet werden
Clomifen alleine führt noch nicht zu einer deutlichen Erhöhung der
Schwangerschaftsraten. Hierzu ist noch die medikamentöse Auslösung des
Eisprunges notwendig
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