Follikelstimulierendes Hormon (FSH) ist ein wichtiges Hormon
bei der Stimulation der Eierstöcke und wird in vielen Standardprotokollen der In
vitro Fertilisation eingesetzt. Zur Ergänzung kann in besonderen Fällen das
luteinisierende Hormon (LH) erforderlich sein. Beide Hormone werden inzwischen
gentechnisch hergestellt und entsprechen in Ihrer chemischen Zusammensetzung den
körpereigenen Hormonen.
Humanes (menschliches)
Menopausen-Gonadotropin (HMG) ist ein aus Urin gewonnenes, gereinigtes
Hormonpräparat, das neben einem Anteil Fremdproteine vor allem eine definierte
Menge von FSH enthält. Es wird alternativ zum gentechnisch hergestellten FSH zur
ovariellen Stimulation vor allem in der IVF und ICSI eingesetzt. Es ist deutlich
billiger als gentechnisches FSH und hat den Vorteil, dass geringe Mengen LH
ebenfalls enthalten sind.
Humanes Chorion-Gonadotropin (HCG) ist
das sogenannte Schwangerschaftshormon, das ebenfalls in gentechnisch
hergestelllter, sowie in aus Urin gereinigter Form vorliegt. Im Rahmen der
Sterilitätsbehandlung wird es wegen seiner Ähnlichkeit mit dem LH zum Auslösen
des Eiprungs verwendet, sowie zur Unterstützung der Gelbkörperphase.
Es
handelt sich bei allen Medikamenten um sog. Proteohormone, die ausschließlich
als Injektion verabreicht werden. Da diese Hormonpräparate zur Injektion unter
die Haut geeignet sind, ist es fast allen Patientinnen möglich, sich diese
Injektionen selbst zu setzten. Hierzu stehen verschiedene
Selbstinjektionssysteme zur Verfügung, die denen der Insulinselbstspritzung bei
Zuckerkranken sehr ähnlich sind.
e-mail: info@kinderwunschzentrum-mainz.de (Keine Terminvergabe und ärztl. Beratungen!)
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 8-12 und 13-17 Uhr Mi und Fr 8-12 und 13-15 Uhr. Donnerstags zusätzlich Spätsprechstunde bis 19:00. Zusätzliche Gesprächs- und Untersuchungstermine nach Vereinbarung.
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