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Therapierisiken

Wie jeder körperliche Eingriff ist auch die In Vitro Fertilisation (IVF und ICSI) mit Risiken verbunden. Das Ziel der Hormontherapie ist ein Heranreifen mehrerer Eizellen, die durch einen operativen Eingriff aus dem Körper entnommen werden müssen.
 
Überstimulationssyndrom

Trotz sorgfältiger Ultraschall- und Serumhormonkontrolle kann es zu einer Überstimulation kommen. Das sogenannte Überstimulationssyndrom ist mit einer deutlichen Vergrößerung der Eierstöcke, Unterbauchschmerzen sowie relativ hohen Östrogenspiegeln verbunden, die zu einer vermehrten Gefäßdurchlässigkeit und damit zu einem erhöhten Thromboserisiko führen. Diese Symptome sind jedoch gut zu behandeln und bilden sich wieder vollständig zurück. Unter Umständen muss die Behandlung auch stationär erfolgen. Im Vordergrund steht hierbei die Schmerztherapie, die Thromboseverhinderung und das Ausschwemmen der überschüssigen Gewebeflüssigkeit. Dies kann, insbesondere, wenn eine Schwangerschaft entstanden ist u.U. auch mehere Wochen andauern. In seiner schwersten Ausprägung kommt es in < 1 % der Behandlungen vor.
 
Mehrlingsraten

Um die Erfolgschance des IVF-Verfahrens zu erhöhen, werden meist zwei, maximal drei Embryonen übertragen. Damit ist die Mehrlingsrate gegenüber der normalen Mehrlingsrate erhöht. Von 100 Geburten nach IVF/ oder ICSI sind:

  • 77,63 % Einlinge
  • 21.47 % Zwillingsgeburten und
  • 0.89 % Drillingsgeburten ( Deutsches IVF - Register 2006)

    Dem steht eine Häufigkeit von 1,2% Zwillingsgeburten und 0,013 % Drillingsgeburten bei natürlicher Zeugung gegenüber.
    Mehrlingsschwangerschaften gelten als Risikoschwangerschaften, weil es hierbei häufiger zu vorzeitigen Wehen, Frühgeburtlichkeit und anderen schwangerschaftsbedingten Problemen kommen kann. Drillingsschwangerschaften werden zudem immer per Kaiserschnitt beendet.
  •  
    Komplikationen bei der Eizellentnahme

    Komplikationen bei der Gewinnung der Eizellen werden in ca. 1 % der Behandlungen beschrieben. Hierzu gehören:

      Blutungen
      Nachblutungen
      Verletzungen von Blutgefäßen und umliegenden Organen
      Infektionen


    Unter Umständen muss nach der Eizellentnahme bei Komplikationen die stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus erfolgen, operative Folgeeingriffe sind sehr selten (0,18 %).



     
     
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    Kinderwunsch Zentrum Mainz

    Dr. med. Robert Emig
    Dr. med. Silke Mettlin
    Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe
    Schwerpunkt für Reproduktionsmedizin und gyn. Endokrinologie

    Rheinstraße 4,
    Zugang Rheinstrasse, Eingang 4
    Fort Malakoff Park
    55116 Mainz

    Telefon: +49(0)6131-60 30-20
    Telefax: +49(0)6131-60 30-210

    e-mail: info@kinderwunschzentrum-mainz.de
    (Keine Terminvergabe und ärztl. Beratungen!)

    Öffnungszeiten:
    Mo, Di, Do 8-12 und 13-17 Uhr
    Mi und Fr 8-12 und 13-15 Uhr. Donnerstags zusätzlich Spätsprechstunde bis 19:00.
    Zusätzliche Gesprächs- und Untersuchungstermine nach Vereinbarung.
     
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